Inspiriert von Ecstatic Dance Waves verwebt Juc ihre Stimme, Percussion und elektronische Basslines zu intensiven, geloopten Klangteppichen. Das Ergebnis ist eine volle Dosis sphärischer Vocal Downtempo, die dich vom Stillstand zur verschwitzt-euphorischen Katharsis führt.
Genre:
Vocal Downtempo
Playtime:
ca. 1,5 Stunden, kontinuierliches Liveset ohne Pausen
Besetzung:
Juc (vox, electronica)
Passt gut zu:
Downtempo- und Organic House Line-Ups
Day Raves
Sonnenuntergängen
Tanz-Improvisationen
Da Juc nur Kickdrum und Bass vom Computer abspielt und den Rest mit ihrer Stimme und Percussion-Elementen improvisiert, klingt jeder Particle Twirl ein bisschen anders: Pads, Percussion, Snare Drum, Lead-Stimme, gepitchte Rap-Parts, ätherischer klassischer Gesang entstehen in Echtzeit. Zusätzlich verwendet sie ein Kazoo für Improvisationen und kuriose Gegenstände wie einen klimpernden Armreif als Percussion-Elemente – ein echtes, tanzbares Live-Erlebnis, das Gegenteil von KI.
Eine Besonderheit von Particle Twirl liegt in der sich stetig steigernden Geschwindigkeit: Er beginnt mit einem sphärischen Klangteppich ohne Drums und zieht die Tanzenden über den Verlauf 1,5 Stunden hoch auf 125 BPM. Die Ecstatic Dance Wave-Meditationen, die sie während der Pandemie als Club-Ersatz besuchte, eröffneten ihr die Magie, die durch das Spiel mit der Geschwindigkeit innerhalb eines DJ- oder Live-Sets entsteht. Seitdem denkt sie emotionale Spannungsbögen ganz neu.
Juc [ausgesprochen Juts] liebt und schätzt elektronische Musik wegen ihrer Struktur und der Möglichkeit, mit ihr zu brechen. Zwischen atmosphärischen Klangteppichen und ihrer mal klassisch, mal modernen Stimme baut sie Spannungsbögen auf, die darauf warten, sich in endorphinrauschender Katharsis zu entladen. Konzerte mit Juc schwanken zwischen extrem tanzbar und dem Bedürfnis, sich auf den Boden zu legen und sich das Ganze mit geschlossenen Augen einfach reinzuziehen.
Die Einflüsse von Juc reichen von Moderat, Polynation und Trentemøller bis zu Fever Ray. Ihr erstes Album, Electronic Symphony No. 1, f-minor: Existential Dread, erschien 2023 auf Bandcamp und allen Streaming-Plattformen, wo auch weitere Veröffentlichungen zu finden sind.
Sie arbeitet außerdem als Komponistin für Videogames, Performances und weitere Auftragsarbeiten. Als Ableton Live-Dozentin gibt sie sowohl privat als auch für verschiedene Musikverbände und Initiativen Workshops, viele davon nur für FLINTA* (Female Lesbian Inter Non-Binary Trans Agender).
