© Manuel Bösze

Particle Twirl

24.04.2026

Inspiriert von Ecstatic Dance Waves verwebt Juc ihre Stimme, Percussion und elektronische Basslines zu intensiven, geloopten Klangteppichen. Das Ergebnis ist eine volle Dosis sphärischer Vocal Downtempo, die dich vom Stillstand zur verschwitzt-euphorischen Katharsis führt.

Ursprünglich als Liveset konzipiert, ist Particle Twirl  nun ein Album mit 10 individuellen Tracks, die am 24. April 2026 veröffentlicht werden.

Facts

Genre:
Vocal Downtempo

Tracks:

River
Miles
All my feelings
Flowing Solo
Tingle
Holy Crown
Sancta Maria
Tectonic
Shaken
Forward

Line up:
Juc (vox, electronica)

Veröffentlicht auf:

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Philosophisches Konzept

Amor fati

Liebe dein Schicksal. Akzeptiere, dass sich alles ständig verändert. Du kannst nur deine Gedanken und deine Handlungen kontrollieren. Je mehr du lernst, dein Schicksal zu lieben, desto leichter fällt es dir, Veränderungen zu akzeptieren, die außerhalb deiner Kontrolle liegen.

Realität ist kein fixer Zustand. Sie ist eine Beobachtung. Die Quantenphysik lehrt uns, dass ein Elektron alle möglichen Zustände gleichzeitig einnimmt, bis es beobachtet wird. Unsere Realität, unser Schicksal, könnte eine Beobachtung von Zuständen sein, die sich auf uns beziehen – und kein linearer, vorbestimmter Weg, dem wir zwangsläufig folgen müssen.

Diese Kombination aus Amor Fati und Realität als subjektive Beobachtung befreit uns davon, passiv zu ertragen, „was auch immer das Leben uns vor die Füße wirft“. Wenn wir in der Lage sind, unsere Gedanken und Handlungen zu kontrollieren, gestalten wir unsere Realität, unser Schicksal. Wenn etwas Schlimmes passiert, können wir immer noch entscheiden, wie wir reagieren.

Particle Twirl ist auch eine Ecstatic Dance Meditation. Wir wirbeln unsere Ansammlung von Teilchen, unsere Körper, durch verschiedene Aspekte von Amor Fati. 10 Songs, die ineinander übergehen und dich von stoischer Stille zu emotionaler, lebensbejahender Katharsis führen. Webe deine Realität – und lass los.

Live-Impressionen

Über Juc

© Manuel Bösze

Juc [ausgesprochen Juts] liebt und schätzt elektronische Musik wegen ihrer Struktur und der Möglichkeit, mit ihr zu brechen. Zwischen atmosphärischen Klangteppichen und ihrer mal klassisch, mal modernen Stimme baut sie Spannungsbögen auf, die darauf warten, sich in endorphinrauschender Katharsis zu entladen. Konzerte mit Juc schwanken zwischen extrem tanzbar und dem Bedürfnis, sich auf den Boden zu legen und sich das Ganze mit geschlossenen Augen einfach reinzuziehen.

Die Einflüsse von Juc reichen von Moderat, Polynation und Trentemøller bis zu Fever Ray. Ihr erstes Album, Electronic Symphony No. 1, f-minor: Existential Dread, erschien 2023 auf Bandcamp und allen Streaming-Plattformen, wo auch weitere Veröffentlichungen zu finden sind.

Sie arbeitet außerdem als Komponistin für Videogames, Performances und andere Projekte. Als Ableton Live-Dozentin gibt sie sowohl privat als auch für verschiedene Musikverbände und Initiativen Workshops, viele davon nur für FLINTA* (Female Lesbian Inter Non-Binary Trans Agender).